Was kann mit Hilfe von Stammzellen therapiert werden /
Was können Stammzellen

Stammzellen sind das „maintainance team“ im menschlichen Körper. Stammzellen sind bis zu ihrer Aktivierung ruhig und inaktiv. Erst wenn ein Problem wie eine Entzündung, Verletzung, Zellsterben o.ä. auftritt, werden sie aktiv und beginnen zu arbeiten. Sobald sie aktiviert sind, kommen sie ihren Aufgaben nach und vermehren / teilen sich und differenzieren sich in das vor Ort befindliche und verletzte oder verminderte Gewebe. Bei einer Hautverletzung beginnen die aktivierten Stammzellen z. B., die teilweise geschädigten Zellen zu stärken und die vollständig geschädigten Zellen zu ersetzen. Stammzellen sind daher für die Erneuerung der Haut entscheidend.

Leider sind Stammzellen in den verschiedenen Arealen nicht unendlich verfügbar, sodass ein Alterungsprozess sichtbar wird, wenn die lokalen Stammzellen zu Neige gehen oder durch eine Entzündung / Verletzung übermäßig verbraucht wurden und eine Heilung/Reparatur nicht mehr erzielt werden kann.  

Die Idee einer Stammzellentherapie ist die Verlagerung des gleichen mesenchymalen Stammzelltypes aus wenig oder nahezu gar nicht genutzten Bereichen (in unserem Fall aus dem hochpotenten Fettgewebe) dorthin, wo sie alterungs- oder verletzungsbedingt gebraucht werden.

Stammzellen entfalten verschiedene Mechanismen, die für eine perfekte Heilung und Regeneration notwendig sind.

  • Entzündungshemmung:

    Entzündungen sind Abwehrreaktionen des Immunsystems. Oft werden bei einer Entzündungsreaktion Teile des kranken Gewebes abgestoßen. Bei fortschreitender Entzündung können ganze Gewebe zerstört werden. Ein Behandlungserfolg hängt von der frühzeitigen Entzündungshemmung ab, was bisher immer medikamentös angegangen wurde. Mesenchymale Stammzellen aus körpereigenem Fettgewebe bilden hier eine besonders hochpotente und erfolgreiche Therapiealternative OHNE Nebenwirkungen. Die verabreichten Stammzellen wandern zu den Entzündungsherden im Körper und produzieren vor Ort entzündungshemmende Faktoren (Zytokine). Damit können Entzündungsprozesse im Körper wie bei der Wundheilung und entzündliche Verschleißerscheinungen des Bewegungsapparates positiv beeinflusst werden und eine Heilung ermöglichen.

  • Regeneration (Zellerneuerung):

    Geschädigtes Gewebe kann sich nur bedingt selbst erholen.
    Stammzellen können sich vermehren und sich in verschiede Gewebearten weiterentwickeln (Muskel-, Knorpel-, Sehnen-, Knochen-, Nerven- oder Fettzellen), und diese regenerieren.

Mit der Stammzelltherapie werden Schwachstellen des Körpers behandelt, die sich aus eigener Kraft oder mithilfe anderer Behandlungen nicht regenerieren können.

    • Keine Operation und dank minimal invasiven Eingriffs wenig Schwellungen
    • Reduzierung des Risikos einer Infektion aufgrund der fehlenden Operation und des anti-infektiösen Wirkmechanismus von MSCs
    • Regeneration von geschädigtem Gewebe (Haut, Knorpel, Sehnen, Bandscheiben …)
    • Komplikationslose, schnell durchführbare Therapie (innerhalb eines Tages)
    • Ambulante Behandlung möglich
    • Schnellere Genesung
    • Mit Operationen kombinierbar zur schnelleren Heilung
    • Schnelle Rückkehr zu körperlichen Aktivitäten

Stammzellen kommen immer dann zum Einsatz, wenn Gewebeschäden oder Entzündungen vorliegen. Sie sind für die Regeneration und Reparatur der Körpergewebe verantwortlich, damit Körperzellen wie Bindegewebe, Knorpel, Sehnen, Herz, Nerven und die Haut regelmässig erneuert und repariert werden.

Liegen Gewebeschäden vor, die der Körper aus eigener Kraft oder mithilfe anderer Behandlungen nicht mehr rückgängig machen kann, und sind die lokalen Stammzellen zu schwach oder stehen nicht mehr in ausreichendem Maße zur Verfügung, unterstützt die Stammzelltherapie den Heilungsprozess durch gezielte Gabe von körpereigenen Stammzellen aus Fettgewebe (autologe mesenchymale Stammzellen).

Durch die stark entzündungshemmende und regenerative Eigenschaft der körpereigenen Stammzellen eröffnet die Stammzelltherapie der Medizin große Möglichkeiten.

Stammzellen haben sich aufgrund ihrer Fähigkeit, sich in eine Vielzahl von verschiedenen Zelllinien zu differenzieren, als ein Schlüsselelement der regenerativen Medizin etabliert. Darüber hinaus sind sie durch ihre Kapazitäten der parakrinen Sekretion einer breiten Auswahl an Zytokinen, Chemokinen und Wachstumsfaktoren für die klinische Anwendung ausgesprochen attraktiv. Besonders die anti-apoptotischen (Zelltod), entzündungshemmenden, gefäßbildenden, immunmodulatorischen und narbenbrechenden Effekte machen diese Zellen für jegliche Art der regenerativen Medizin sehr interessant.
Da adulte mesenchymale teilungsfähige Zellen (Stammzellen) die vielversprechendsten Zelltypen für zellbasierte Therapien sind und im Fett unverbraucht vorliegen, wurde Fettgewebe DAS Ausgangsgewebe für eine ergiebige und relativ leicht zugängliche Quelle für die Gewinnung regenerativer Zellen. Daher auch der Begriff ADSC: adipose derived stromal cells. ADSCs sind multipotent und können in verschiedene Zelltypen differenzieren wie zum Beispiel Osteophyten (Knochen), Chondrozyten (Knorpel), Adipozyten, neuronale Zellen (Nerven), vaskuläre Endothelzellen (Gefässzellen), Kardiomyozyten (Herzzellen), Pankreas-β-Zellen und Hepatozyten (Leberzellen). Die zusätzliche Sekretion von trophischen Faktoren sowie ihre immunsuppressiven Eigenschaften und die geringe Immunogenität maximiert das therapeutische und regenerative Ergebnis in einem breiten Anwendungsspektrum und macht sie für klinische Anwendungen sehr relevant. Folglich ist das therapeutische Potenzial von ADSCs enorm, Nebenwirkungen so gut wie aus zu schließen und das Einzatzgebiet groß:

Stammzellen kommen immer dann zum Einsatz, wenn Gewebeschäden oder Entzündungen vorliegen. Sie sind für die Regeneration und Reparatur der Körpergewebe verantwortlich, damit Körperzellen wie Bindegewebe, Knorpel, Sehnen, Herz, Nerven und die Haut regelmässig erneuert und repariert werden.
Liegen Gewebeschäden vor, die der Körper aus eigener Kraft oder mithilfe anderer Behandlungen nicht mehr rückgängig machen kann, und sind die lokalen Stammzellen zu schwach oder stehen nicht mehr in ausreichendem Maße zur Verfügung, unterstützt die Stammzelltherapie den Heilungsprozess durch gezielte Gabe von körpereigenen Stammzellen aus Fettgewebe (autologe mesenchymale Stammzellen).
Durch die stark entzündungshemmende und regenerative Eigenschaft der körpereigenen Stammzellen eröffnet die Stammzelltherapie der Medizin große Möglichkeiten.

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